Von Israelis für Israelis
Zehn Regeln für Berlin
 
Liegen wir Deutschen wirklich so oft nackt im Park? Im Vergleich zu Israelis offenbar schon

Wer aus Israel zum ersten Mal nach Berlin kommt, trifft nicht nur auf kulinarische Absonderlichkeiten wie Currywurst, Berliner Weiße und Eisbein. Auch auf der Straße, am Bahnhof und im Park läuft hier einiges anders. Die Mitarbeiter der israelischen Botschaft haben für SPREE-AVIV zehn Dinge zusammengetragen, die man als Israeli in Berlin wissen muss.

1. Das erste wichtige Wort, das man lernen sollte, ist "Ach so!" - egal in welcher Situation oder Sprachmelodie führt es zu einer würdigen Unterhaltung.

2. Um zu beweisen, dass Du "in" bist, sag' "Prenzlberg", auch wenn Du keine Ahnung hast, wovon Du sprichst.

3. Wenn Dir danach ist, von "Mischpoche", "koscher" und "Balagan" zu sprechen, nur zu. (Fast) jeder versteht diese Worte.

4. Das Busticket zu bezahlen ist schneller, einfacher und billiger als dem Kontrolleur zu erklären, warum Du keines hast (Geldbörse verloren, Hund hat es aufgegessen, du weißt nicht, wie es geht...)

5. Wenn auf einer deutschen Abfahrtstafel 10.00h steht, heißt das, dass der Zug auch wirklich um 10.00h abfährt.

6. Wenn Du in Berlin lebst, unverheiratet und kinderlos bist, so heißt das nicht, dass Du zu spät dran bist, sondern "just in time".

7. Ein grüner Pfeil an einer Kreuzung bedeutet nicht, dass Du auf JEDEN Fall vermeiden sollst, anzuhalten.

8. Thema Blondinen: Guck' genau hin, hier sieht man eher Mädchen mit blondem Ansatz unter schwarzen Haaren - statt wie in Israel nur Blondinen mit dunklem Ansatz.

9. Wundere Dich nicht über die Hunde: Sie bellen nicht, fallen sich nicht an, sobald sie einander sehen und sind auch sonst um einiges besser erzogen als bei uns.

10. Deutsche liegen ab 20 Grad gern nackt im Park.



Marats Berlin-Video - ein Israeli auf Reisen

Nora Wolfslast